covert and discovered history 304
Hermes bringt Pandora zu Epimetheus
digital collage, overpainting, spraypainting
Günter Konrad 2026
Flowers & colors III
covert and discovered history 303
Flowers & colors III
digital collage, overpainting, spraypainting
Günter Konrad 2026
... and on the 8th day he created concrete
Creation of Adam - individualisiert/customised
Asamer/Ohlsdorf
Größe: 180 x 60 cm
Material: Leinwandprint auf Keilrahmen
Danke an Markus!
Arni in Graz
covert and discovered history 269
T 800 (AS-75)
Größe: 160 x 120 cm
Material: Leinwandprint auf Keilrahmen
Dankeschön W.G.!
Überarbeitung von Vive Sissi & Untitled 239 für Schönkontur Salzburg
Vive Sissi
Salzburg
Größe: 150 x 100 cm
Material: FineArtPrint auf Aluminium-Dibond
Untitled
Salzburg
Größe: 120 x 80 cm
Material: FineArtPrint auf Acrylglas, aufkaschiert auf Aluminium-Dibond
Danke an Elisabeth!
What's next
covert and discovered history 302
What’s next
digital collage, overpainting, spraypainting
Günter Konrad 2025
Exposé: "What's Next" – Die Überarbeitung von Franz von Lenbachs "Hirtenknabe" durch Günter Konrad
Einleitung
In der zeitgenössischen Kunst ist die Auseinandersetzung mit historischen Werken ein immer wiederkehrendes Thema. Günter Konrads digitales Kunstwerk "What's Next" bietet eine spannende Überarbeitung des Gemäldes "Hirtenknabe" von Franz von Lenbach, das um 1880 entstand. Konrads Ansatz, bestehend aus einer digitalen Collage, Übermalungen und dem Einsatz von Sprühfarben, transformiert das ursprüngliche Bild in ein vielschichtiges Werk, das sich kritisch mit der modernen Informationsüberflutung auseinandersetzt. Die Frage, die sich hierbei aufdrängt, ist nicht nur, wie alte Meisterwerke neu interpretiert werden können, sondern auch, ob es möglich ist, in einer von Informationen überfluteten Welt innezuhalten und abzuschalten.
Ausgangspunkt: Lenbachs Hirtenknabe
Franz von Lenbach schuf mit "Hirtenknabe" ein idyllisches Porträt eines jungen Hirten, das die naive Unschuld und die Einfachheit des ländlichen Lebens verkörpert. In der Darstellung steht der Junge für eine unbeschwerte Kindheit, weit entfernt vom hektischen Treiben der städtischen Gesellschaft. Lenbachs Verwendung von Licht und Schatten sowie seine geschickte Farbpalette verleihen dem Werk eine harmonische Grundstimmung. Der Hirtenknabe sitzt entspannt im Gras und scheint in seinen Gedanken versunken, ein Zustand der Ruhe und Abgeschiedenheit.
Die Transformation durch Günter Konrad
Günter Konrad nimmt dieses nostalgische Bild und stellt es auf den Kopf. In seiner digitalen Überarbeitung wird der Hirtenknabe jetzt von einer Vielzahl an Bildebenen umgeben, die visuelle Informationen und Datenströme symbolisieren. Diese Schichten repräsentieren die moderne Realität, in der der Einzelne ständig mit einer Flut von Informationen konfrontiert wird. Durch den Einsatz von Sprühfarben und digitalen Übermalungen schafft Konrad eine dynamische Komposition, die den Betrachter zwingt, einen Blick auf die Kluft zwischen der Vergangenheit, die das Werk von Lenbach verkörpert, und der Gegenwart zu werfen.
Inhaltliche Umkehrung
Die zentrale Figur in "What's Next" bleibt zwar der Hirtenknabe, doch seine Haltung ist von einer anderen Intensität geprägt. Er hebt die Hand über seinen Kopf, als ob er sich aktiv gegen die Informationsflut schützen möchte. Diese Geste offenbart die innere Spannung, mit der wir heute leben: der Drang, sich vor der permanenten Ablenkung zu schützen und gleichzeitig den Wunsch, informiert zu bleiben.
Die Überarbeitung stellt nicht nur eine visuelle, sondern vor allem eine inhaltliche Umkehrung dar. Während Lenbachs Originalbild Ruhe und Abgeschiedenheit vermittelt, zeigt "What's Next" den Kräften der modernen Welt, die den Einzelnen zu erdrücken drohen. Der Hirtenknabe, der in Lenbachs Werk unberührt von äußeren Einflüssen scheint, wird nun zum Symbol für den Versuch, intakt zu bleiben, während man von Informationen überflutet wird.
Digitale Zeiten – Ist Abschalten möglich?
Mit der digitalen Collage von Konrad wird die Frage nach der Möglichkeit, in einer schnelllebigen Welt innezuhalten, drängender denn je. Während der Hirtenknabe in der Malerei von Lenbach die Stille des ländlichen Lebens verkörpert, versucht sein digitales Pendant, einen Weg zu finden, um diesem Druck zu entkommen. Doch ist das tatsächlich möglich?
Konrads Werk regt dazu an, über die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Einfachheit nachzudenken, während gleichzeitig die Realität der digitalen Welt nicht ignoriert werden kann. Die Mehrdimensionalität der Bildebenen verdeutlicht die Komplexität des modernen Lebens, wobei jede Ebene neue Informationen und Erfahrungen repräsentiert, die miteinander konkurrieren und sich gegenseitig beeinflussen.
Fazit
Günter Konrads "What's Next" ist nicht nur eine künstlerische Überarbeitung von Lenbachs "Hirtenknabe", sondern auch ein provokantes Statement über den Zustand der modernen Gesellschaft und die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind. Die digitale Transformation und die Übermalung laden den Betrachter ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie wir in einer Zeit, in der Informationen allgegenwärtig sind, die Fähigkeit bewahren können, innezuhalten und abzuschalten.
In einer Welt voller Stimulation und hektischer Bewegungen bleibt die Kernfrage: Was kommt als Nächstes? Eine Rückkehr zu den Wurzeln oder eine vollständige Integration der digitalen Welt in unser Leben? Das Werk fordert uns heraus, diese Fragen zu stellen und Antworten zu suchen, während wir gleichzeitig den individuellen Umgang mit der Informationsflut reflektieren.
Dirk Esken, Fritz am Sand 2025
Franz von Lenbach (1836–1904)
Hirtenknabe (1860)
Öl auf Leinwand, Höhe: 107,7 cm x 154,4 cm
Sammlung Schack; Bayerische Staatsgemäldesammlungen; München
The doors of perception - in Piding!
The doors of perception - theology, truth, ruins and art nouveau
Piding, Deutschland
Größe: 80 x 60 cm
Material: Leinwandprint auf Keilrahmen
Danke an Ulrike!
Lip - Liechtenstein
Lip
Lichtenstein
Größe: 120 x 60 cm
Material: FineArtPrint auf Aluminium-Dibond
Danke an Martin!
Seilschaft
covert and discovered history 301
Seilschaft
drawing/overpainting/ spraypainting, collage
Günter Konrad 2025
Günter Konrads Werk „Seilschaft“ präsentiert sich als ein eindrucksvolles visuelles Narrativ, das die Themen Zusammenhalt und Veränderung in einer Zeit globaler Herausforderungen thematisiert. In Anlehnung an historische Spitzenwerke der Bildenden Kunst, insbesondere Gustav Jahns „Bergsteiger im Mont Blanc-Massiv“ und Karl Wilhelm Hugo Schnars-Alquists „Sturm auf der Nordsee“, wird hier eine zeitgenössische Interpretation des menschlichen Miteinanders unter extremen Bedingungen eingeführt.
Konrads Ansatz beruht auf der Verwendung digitaler Collagetechniken, die es ihm ermöglichen, verschiedene künstlerische Ausdrucksformen zu vereinen. Das Bild ist das Resultat eines kreativen Prozesses, der sowohl analoge als auch digitale Elemente umfasst. Analog angefertigte Spraybilder werden mit Symbolen, Fotografien und Malereien kombiniert, wodurch ein dynamisches Zusammenspiel entsteht. Diese Herangehensweise reflektiert nicht nur den Stil Konrads, sondern auch den zeitgenössischen künstlerischen Diskurs, der oft auf die Verschmelzung unterschiedlicher Techniken abzielt.
Das zentrale Motiv der Seilschaft verkörpert den Zusammenhalt, der in Krisenzeiten unerlässlich ist. Die Abbildung von Menschen, die fest miteinander verbunden sind, ist nicht nur eine Darstellung physischer Sicherheit im Angesicht von Höhen und Tiefen, sondern auch eine Metapher für den sozialen Zusammenhalt in unserer Welt. Die Klimakrise steht metaphorisch als die sprichwörtliche Flut, die uns alle bedroht, und fordert gemeinsames Handeln und Solidarität. Konrad schafft mit seinem Bild einen Raum der Reflexion über die Notwendigkeit, an einem Strang zu ziehen, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen – eine Botschaft, die universell und zeitlos ist.
Inspiriert von Jahn und Schnars-Alquist, verwendet Konrad ebenfalls dramatische Naturdarstellungen, um die emotionalen und physischen Herausforderungen des Menschseins zu illustrieren. Während Jahn das Bild des Bergsteigens als Zeichen von Entschlossenheit und Teamgeist nutzt, um die Erfüllung gemeinsamer Ziele zu symbolisieren, thematisiert Schnars-Alquist die Überwältigung durch die Naturkräfte und die Verletzlichkeit des Menschen. Konrad verknüpft diese Ideen, indem er den Betrachter dazu auffordert, über die eigene Position in der Welt nachzudenken und die Rolle des Individuums in einer Gemeinschaft zu hinterfragen.
Die Wahl der digitalen Collagetechnik fördert nicht nur die visuelle Komplexität des Werkes, sondern symbolisiert auch die gegenwärtigen Dynamiken in der Gesellschaft und der Natur. Die digitale Verarbeitung erlaubt es Konrad, unterschiedliche Schichten der Realität zu kreieren – eine Metapher für die vielschichtigen Herausforderungen der Gegenwart, die eng miteinander verflochten sind. So wird das Bild selbst zum Sinnbild der Veränderung: Es ist im ständigen Wandel begriffen und hält dabei die Spuren der Vergangenheit sichtbar. Jede hinzugefügte Schicht erzählt eine eigene Geschichte und verdeutlicht den unaufhörlichen Fluss der Zeit, der auch das menschliche Zusammenleben prägt.
Symbolisch ist zudem das Spiel von Farben und Formen, das in „Seilschaft“ zur Anwendung kommt. Die verwendeten Farbtöne sind oft intensiv und kontrastreich, was die Emotionen und Spannungen, die mit dem Thema Wasser und Umweltveränderung verbunden sind, unterstreicht. Dunkle Töne deuten auf Bedrohungen hin, während helle Farben Hoffnung und Gemeinschaft repräsentieren. Die Symbolik des Wassers, einer der zentralen Elemente in Konrads Arbeit, steht sowohl für die Lebensquelle der Menschheit als auch für die zerstörerische Kraft, die sie mit sich bringen kann. Diese duale Natur des Wassers spiegelt sich in den dargestellten Figuren wider – einerseits steht der Mensch in seiner Verletzlichkeit da, andererseits zeigt er Stärke und Entschlossenheit im Angesicht des Unbekannten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Günter Konrads „Seilschaft“ ein vielschichtiges Werk ist, das sowohl auf künstlerischer als auch auf sozialer Ebene berührt. Es zielt darauf ab, den Betrachter in einen Dialog über die aktuellen globalen Herausforderungen einzubeziehen und ihn aufzufordern, über den eigenen Beitrag zur Gemeinschaft und zu einem nachhaltigeren Weltbild nachzudenken. In einer Zeit, in der die Klimakrise und gesellschaftliche Umbrüche eine konstante Bedrohung darstellen, bietet Konrads Werk einen ergreifenden Appell zur Einheit und zum gemeinsamen Handeln – Werte, die in der heutigen Zeit relevanter denn je erscheinen.
Jasper Rasmussen, Deventer 2025
Gustav Jahn, (1879-1919)
Bergsteiger im Mont Blanc-Massiv
Öl auf Leinwand
Hugo Schnars-Alquist (1855–1939)
Marine (1906), Öl auf Leinwand, 110 cm x 181 cm
Kalender 2026 - Kooperation mit Heye
Absofort hier bestellbar:
Österreich - Thalia
Deutschland Kunst-Kalender - Günter Konrad - Heye
Danke an Isabella!
Commissioned artwork - Erzherzog Johann
Auftragswerk - Erzherzog Johann
Ort: Graz - FH Joanneum
Größe: 124 x 224 cm
Material: FineArtPrint auf Klebefolie
Danke an Frau Zechner!
Nay & relax
covert and discovered history 300
Nay & relax
drawing/overpainting/ spraypainting, collage
Günter Konrad 2025
Nay & Relax – Eine Werküberarbeitung von Günter Konrad
Die Neuinterpretation und Überarbeitung bestehender Kunstwerke stellt einen faszinierenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar. In diesem Kontext befasst sich Günter Konrad mit Anton Koligs „Selbstbildnis in blauer Jacke“ und schafft ein neues Werk, das den Titel „Nay & Relax“ trägt. Konrad verleiht dem Original eine moderne Lesart, die sowohl technische Innovation als auch tiefgründige philosophische Reflexion miteinander verbindet.
Anton Koligs „Selbstbildnis in blauer Jacke (1927)“ ist ein bedeutendes Beispiel für die expressionistische Malerei. Der Künstler, selbst im Bild dargestellt, trägt eine auffällige blaue Jacke, ist gut genährt und blickt selbstbewusst der Zukunft entgegen. Er lebt in Nötsch, einem Dorf in Kärntnen. Seine Pose unterstreicht den Eindruck einer extrovertierten Haltung. Brust und Bauch halb entblößt, mit groben Pinselstrichen wird die Jacke gezeigt, die Gesichtspartie hingegen ist präzise ausgearbeitet. Der Künstler ist bei der Entstehung des Werkes 41 Jahre alt. Ein Jahr später übersiedelte Kolig mit seiner Familie nach Stuttgart.
Mit „Nay & Relax“ geht Konrad über die bloße Nachahmung oder groben Übermalung hinaus. Das Werk wird zu einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Techniken, die digital komponiert wurden. Die dynamische Komposition ermöglicht es dem Betrachter, verschiedene Ebenen und Strukturen zu entdecken, die miteinander interagieren und neue Bedeutungen hervorbringen. Der Künstler spielt mit der Dichte der visuellen Elemente und schafft so einen Raum, der sowohl einladend als auch herausfordernd wirkt.
Ein besonders bemerkenswerter Aspekt von „Nay & Relax“ ist die Integration eines Fragments aus Piero di Cosimos Werk „Perseus befreit Andromeda“. Diese Anspielung eröffnet einen intertextuellen Dialog über Befreiung und Selbstbestimmung. Die Wahl dieses spezifischen Bildes verstärkt Konrads Botschaft: Das eigene Wesen zu umarmen und sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen, ist essenziell. Die Handlung des Befreiens wird metaphorisch auf den persönlichen Entwicklungsweg übertragen. Konrad fordert den Betrachter auf, sich selbst zu befreien und die Kraft des „Nay“ zu entdecken – im Sinne von Nein sagen zu Zwängen und Stress.
Technisch nutzt Konrad eine Vielzahl von Methoden, um die Komplexität seines Werkes zu gestalten. Durch digitale Komposition verleiht er „Nay & Relax“ eine visuelle Frische, die gleichzeitig traditionelles Handwerk und zeitgenössische Ästhetik vereint. Die gezielte Verwendung von Farben, Texturen und Formen vermittelt nicht nur Emotionen, sondern lädt auch zur Interaktion ein. So entsteht ein lebendiges Kunstwerk, das dynamischen Austausch fördert – sowohl zwischen dem Werk und dem Betrachter als auch innerhalb der verschiedenen Bildelemente selbst.
„Nay & Relax“ ist weit mehr als eine bloße Überarbeitung eines klassischen Werkes. Es ist ein kraftvolles Manifest, das die Themen Selbstbefreiung und innere Ruhe anspricht. Günter Konrad gelingt es, die Essenz des Originals aufzugreifen und gleichzeitig in eine moderne Ästhetik zu übersetzen, die zum Nachdenken anregt. Der Betrachter wird eingeladen, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was es bedeutet, sich selbst zu befreien und dabei die Offenheit für Neues zu bewahren. In einer Welt, die oft von Druck und Erwartungen geprägt ist, sendet Konrads Werk eine klare Botschaft: Öffne dich, sag „Nay“ zu Fremdbestimmung und genieße den Moment des Relaxens.
Jon Petersmann, Frankfurt am Main2025
Nay & Relax
The reinterpretation and reworking of existing artworks represents a fascinating dialogue between the past and the present. In this context, Günter Konrad takes Anton Kolig's “Self-Portrait in a Blue Jacket” and creates a new work entitled “Nay & Relax.” Konrad gives the original a modern interpretation that combines technical innovation with profound philosophical reflection.
Anton Kolig's “Self-Portrait in a Blue Jacket (1927)” is an important example of expressionist painting. The artist, depicted in the painting himself, wears a striking blue jacket, is well-fed, and looks confidently toward the future. He lives in Nötsch, a village in Carinthia. His pose underscores the impression of an extroverted attitude. With his chest and stomach half exposed, the jacket is depicted with rough brushstrokes, while the face is precisely rendered. The artist was 41 years old when he created the work. A year later, Kolig moved with his family to Stuttgart.
With “Nay & Relax,” Konrad goes beyond mere imitation or rough overpainting. The work becomes a complex interplay of different techniques that have been digitally composed. The dynamic composition allows the viewer to discover different layers and structures that interact with each other and create new meanings. The artist plays with the density of the visual elements, creating a space that is both inviting and challenging.
A particularly noteworthy aspect of “Nay & Relax” is the integration of a fragment from Piero di Cosimo's work “Perseus Frees Andromeda.” This allusion opens up an intertextual dialogue about liberation and self-determination. The choice of this specific image reinforces Konrad's message: embracing one's own nature and breaking free from social expectations is essential. The act of liberation is metaphorically transferred to the path of personal development. Konrad encourages the viewer to liberate themselves and discover the power of “Nay” – in the sense of saying no to constraints and stress.
Technically, Konrad uses a variety of methods to shape the complexity of his work. Through digital composition, he gives “Nay & Relax” a visual freshness that combines traditional craftsmanship and contemporary aesthetics. The deliberate use of colors, textures, and shapes not only conveys emotions but also invites interaction. The result is a vibrant work of art that promotes dynamic exchange—both between the work and the viewer and within the various elements of the image itself.
“Nay & Relax” is much more than a mere reworking of a classic work. It is a powerful manifesto that addresses the themes of self-liberation and inner peace. Günter Konrad succeeds in capturing the essence of the original while translating it into a modern aesthetic that inspires reflection. The viewer is invited to explore the question of what it means to liberate oneself while remaining open to new experiences. In a world often characterized by pressure and expectations, Konrad's work sends a clear message: open yourself up, say “nay” to external control, and enjoy the moment of relaxation. Jon
Petersmann, Frankfurt am Main, 2025
Anton Kolig (1886–1950)
Selbstbildnis in blauer Jacke (1927)
oil on canvas, 126,9 × 78,8 cm
Leopold Museum, Vienna
Commissioned artwork - Elevator - Hotel Allmer
Auftragswerk - Sundays
Größe Tür: 200 × 100 cm
Material: FineArtPrint; matt
Auftragswerk - Sundays
Größe Innenraum: 211 × 606 cm
Material: FineArtPrint; matt
Danke an Frau Pfeiler & Herrn Reicht!
Ich bin ein fckng Schmetterling
covert and discovered history 299
Ich bin ein fckng Schmetterling
drawing/overpainting/ spraypainting, collage
Günter Konrad 2025
Die symbolische Verwandlung
Max Kurzweils „Dame in Gelb“: Eine Überarbeitung von Günter Konrad
Max Kurzweils „Dame in Gelb“, ein bedeutendes Werk der österreichischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts, wird durch die Überarbeitung von Günter Konrad einer neuen Interpretation unterzogen. Diese Neufassung zielt nicht nur darauf ab, die visuellen Elemente zu modernisieren, sondern auch tiefere symbolische Bedeutungen zu erforschen, die sich hinter der ursprünglichen Darstellung verbergen.
In der Überarbeitung wird der Dame, die im Original stolz und anmutig auf einem Sofa sitzt, hermetisch Schmetterlingsflügel hinzugefügt. Dieser symbolische Akt verwandelt die Frau nicht nur in ein Wesen voller Leichtigkeit und Freiheit, sondern betont auch den zentralen Gedanken der Transformation. Schmetterlinge, als klassische Symbole für Wandel und Neugeburt, reflektieren die Vorstellung von Seelenverwandtschaft und den Übergang zwischen den Lebensphasen. Diese neue Dimension eröffnet einen Dialog über die Seele und deren Reise, insbesondere in Bezug auf Jenseits, Tod sowie Liebe und Ehe.
Ein weiteres markantes Element in Konrads Neubearbeitung ist das Sofa, welches im Originalbild als statisches, schwerfälliges Möbelstück erscheint. In Konrads Version verwandelt es sich in eine Form, die einem Turnreifen ähnelt. Dieses Bild suggeriert eine Dynamik und eine gewisse Ungebundenheit, die es dem Betrachter ermöglichen, die Verbindung zur Idee des Neubeginns zu erkennen. Das Sofa, einst ein Zeichen der Stabilität und des Rückzugs, wird zum Symbol der Bewegung und der Veränderung. Hier verdrängt die Künstlichkeit der Objektwelt die statische Natur des Originals, was einen Kontrast zwischen Stillstand und Bewegung verdeutlicht.
Besonders bemerkenswert ist der Effekt, dass die Beine der Dame in der Neubearbeitung verschwinden. Diese radikale Reduktion lässt Raum für Interpretationen über Identität und das Selbst. Der Verlust der physischen Präsenz kann als Metapher für das Streben nach Transzendenz interpretiert werden, wobei der Körper, als Quelle der Einschränkungen und Bindungen, hinter dem Geist zurücktritt. Der Verweis auf die Abstraktion führt die Betrachter zu den Themen Freiheit und Leichtigkeit, die die Grundpfeiler des menschlichen Daseins spiegeln.
Insgesamt führt Konrads Überarbeitung von Kurzweils „Dame in Gelb“ zu einer tiefen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragestellungen. Sie thematisiert die Komplexität von transformationellen Prozessen, die unsere Wahrnehmung von Leben, Liebe und dem unvermeidlichen Tod prägen. Durch die Verbindung von Symbolen und Formen wird ein Raum geschaffen, der sowohl zum Nachdenken als auch zur Reflexion über die eigene Existenz anregt.
Fritz Fritzens, Kassel 2025
The symbolic transformation
of Max Kurzweil's “Lady in Yellow”: A reworking by Günter Konrad
Max Kurzweil's “Lady in Yellow,” an important work of early 20th-century Austrian painting, is being reinterpreted through a reworking by Günter Konrad. This new version aims not only to modernize the visual elements, but also to explore deeper symbolic meanings hidden behind the original depiction.
In the reworking, butterfly wings are added to the lady, who sits proudly and gracefully on a sofa in the original. This symbolic act not only transforms the woman into a being full of lightness and freedom, but also emphasizes the central idea of transformation. Butterflies, as classic symbols of change and rebirth, reflect the idea of soulmates and the transition between stages of life. This new dimension opens up a dialogue about the soul and its journey, especially in relation to the afterlife, death, love, and marriage.
Another striking element in Konrad's reworking is the sofa, which appears as a static, cumbersome piece of furniture in the original painting. In Konrad's version, it transforms into a shape resembling a gymnastic hoop. This image suggests a dynamism and a certain freedom that allows the viewer to recognize the connection to the idea of a new beginning. The sofa, once a sign of stability and retreat, becomes a symbol of movement and change. Here, the artificiality of the object world supplants the static nature of the original, highlighting a contrast between stagnation and movement.
Particularly noteworthy is the effect of the woman's legs disappearing in the reworking. This radical reduction leaves room for interpretations about identity and the self. The loss of physical presence can be interpreted as a metaphor for the pursuit of transcendence, whereby the body, as a source of limitations and bonds, recedes behind the spirit. The reference to abstraction leads viewers to the themes of freedom and lightness, which reflect the cornerstones of human existence.
Overall, Konrad's reworking of Kurzweil's “Lady in Yellow” leads to a profound examination of existential questions. It addresses the complexity of transformational processes that shape our perception of life, love, and inevitable death. The combination of symbols and forms creates a space that encourages both contemplation and reflection on one's own existence.
Fritz Fritzens, Kassel 2025
Max Kurzweil (1867–1916)
Dame in gelb (1899)
oil on canvas, 171,5 x 171,5 cm
Wien Museum
Commissioned artwork - Yaris
Auftragswerk - Yaris
Größe: 81,5 × 65 cm
Material: FineArtPrint gerahmt
Danke an Sandra & Bernd!
Commissioned artwork
Auftragswerk - Steiermark.
covert and discovered history 142, Judith II
Größe: 249 x 151 cm;
covert and discovered history 254, jsb - chaconne - partita in d-moll
Größe: 151 x 106 cm;
Material: Lichtdurchlässiger Stoff
Danke an Achim!
Mein Bezirk - Salzachgalerien
Commissioned artwork
Auftragswerk - Steiermark.
Größe: 260 x 300 cm; Rundbogen;
Material: Vliestapete Leinen Textil
Danke an Herrn Reicht!
Nice reference
Thank you, Elisa & Benedikt, for this order from Styria!
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covered and discovered history XXXVIII (38) Wolfgang Amadeus Mozart
covered and discovered history XCVI (96) Napoleon crossing the alps - Nobody care$
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Dimensions: 120 x 80 cm
Thank you
Donation for the Diversity Ball
I donate one of my works to the Diversity Ball in Graz. I hope you enjoy the work.
covered and discovered history 187 - Tuam
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Canvas Print on stretcher bar
Dimensions: 120 x 80 cm
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